Dorian Gray ist schön, liebenswert und unverdorben. Jeder, der ihn sieht, verfällt ihm augenblicklich. Auch für den Künstler Basil Hallward ist er mehr als ein Freund: Dorian inspiriert Basil zu seiner Malerei. Doch es ist gerade eines seiner Portraits, welches den jungen Mann grundlegend verändert: Es ist so gut getroffen, und damit so schön, dass es Dorian die eigene Vergänglichkeit schmerzhaft vor Augen führt. Und dann begegnet Dorian dem Lebemann Lord Henry Wotton. Verführt durch dessen schmeichlerische Worte wird sich Dorian der Macht seiner Schönheit bewusst. Aus dem liebenswerten jungen Mann wird ein unsteter Playboy, der sich in dem rastlosen Treiben einer oberflächlichen Halbwelt verliert, skrupellos, heuchlerisch und verdorben. Doch man sieht ihm den Charakterwandel nicht an. Das Unmögliche wird möglich: Statt seiner verändert das Portrait seine Züge, wird alt und hässlich, das Spiegelbild seiner verzerrten Seele – während er selbst jung und schön bleibt.
Mehr Informationen zum Stück erhalten Sie hier Spielzeit 09/10 Die Premierenkritik der Sächsischen Zeitung finden Sie hier Presse
Regie: Herbert Olschok Bühne/Kostüme: Ricarda Knödler Dramaturgie: Claudia Leutemann
Dorian Gray Stefan Migge Basil Hallward Benjamin Petschke Henry Christian Ruth Lady Wotton Sabine Krug Sibyl Vane/Hetty Kaja Blachnik Jim Vane David Thomas Pawlak